Meine Erfahrungen und meine Mission.

Mein Ziel ist es, Sie in Supervision, Coaching, Erziehungsberatung und Seminaren dort „abzuholen“, wo Sie stehen statt zu (ver-)urteilen. Systemisch zu arbeiten bedeutet, auch einen Blick auf Ihr Umfeld, soziale Dynamiken, Muster, Wechselwirkungen und mögliche Konsequenzen für andere zu werfen. Gesagtes unterliegt dabei der Schweigepflicht. Den Prozess sowie die Geschwindigkeit bestimmen Sie mit. Thematisch fühle ich mich beheimatet, wo es um Kommunikation, das Zusammenleben und -wirken, mentale Gesundheit, Weiterentwicklung sowie um Veränderungsprozesse geht. Im mittelhessischen Wettenberg – zentral gelegen zwischen Marburg, Gießen und Wetzlar – habe ich mir nahe zur Haustür meine eigene Praxis ausgebaut. Geboren wurde ich 1987 in Greifswald an der Ostsee. Inzwischen lebe ich in Mittelhessen ein glückliches und buntes Patchwork-Leben. Ich habe die große Ehre und nicht selten auch die Challenge, meine zwei eigenen Kinder + Bonuskind beim Heranwachsen begleiten zu dürfen (*2016, *2017, *2017).
Meine Mission? Sich selbst bewusste, resiliente kleine und große Menschen – für eine gesunde Gesellschaft, für ein gutes Miteinander und die Gesunderhaltung aller Generationen!
Kann ein Coaching Therapie ersetzen? Unsere Zusammenarbeit kann Dank meiner Expertise in der Anerkennungs-, Identitäts- und Biografieforschung auch vergangenheitsorientiert und erfahrungsfokussiert sein. Ich arbeite u.a. mit Gesprächs-, Imaginations- und neuromental-wirkende Techniken. Aber auch etwa die Gestalttherapie, Biografiearbeit, die positive sowie die Kommunikationspsychologie prägen meine Arbeit. Coaching stößt aber an seine Grenzen, wo es um Diagnosen, längerfristiges psychisches Leiden und Ablehnung von (Selbst-)Verantwortung geht. Im Rahmen von Coaching erfolgt anders als zumeist im Therapiesetting kein Eintrag in die Krankenakte, die Kosten müssen Sie (bzw. der Arbeitgeber) selbst tragen. Ich bin Mitglied in der DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching).
Beruflicher Hintergrund:
- seit 02/2021 tätig als Coach, Supervisorin und Trainerin, Gründerin & Geschäftsführerin „Coaching & Training Dörr“, seit 2024 vollselbständig
- seit 2019: Lehrbeauftragte an der JLU Gießen (Erziehungswissenschaft & Psychologie)
- 2019-2024: Geschäftsführung & Projektkoordination „Studienangebot Bildungsrecht“, JLU Gießen (Bereich Schul-, Bildungs- und Verwaltungsrecht für Pädagogik- und Lehramtsstudierende)
- 2011-2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Forschung, Lehre & Beratung) am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Pädagogik des Jugendalters, JLU Gießen
- 2016: Abschluss Promotion zum Dr. phil. (JLU Gießen, Bereich Jugendbiografieforschung, Identitätsforschung)
- 2011: Abschluss M.A. Erziehungswissenschaft/Schwerpunkt Außerschulische Jugendbildung (JLU Gießen), Studienfächer: Erziehungswissenschaft, Soziologie
- 2009: Abschluss B.A. Außerschulische Bildung (JLU Gießen), Studienfächer: Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie
- von 2008-2011 Mitarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozial- und Jugendarbeit
Aus- und Fortbildungen:
- systemische Coach (Ausbildung am UKGM, nach Standards der DGfC)
- NLP-Practitioner (Ausbildung am UKGM, nach Standards des DVNLP)
- Promotion zur Dr. phil. (2017)
- Trainerin für Stressbewältigung (nach Prof. Dr. G. Kaluza, GKM-Institut)
- Training für emotionale Kompetenzen (nach Prof. Dr. M. Berking/F.Niehues)
- Trainerin für das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) (nach Dr. F. Krause & Dr. M. Storch)
- zertifizierte Kinderschutzfachkraft/IseF (nach § 8a SGB VIII, Pädiko Akademie)
- zertifizierte Verfahrensbeiständin in Kindschaftssachen (nach §158a FamFG, Weinsberger Forum)
- Zertifikatsabschluss „Kompetenz für professionelle Hochschullehre“ (hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen/HDM)
- Weiterbildung „Coach für psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen“ (Institut für Bildungscoaching/IfB)
- Fortbildung im Bereich Wissenschaftsmanagement/Mentoring-Programm (JLU)
- mehrtägige Fortbildungen u.a. zu den Themen Positive Psychologie; Resilienz, Kommunikation und Konfliktmanagement; Deeskalation; Resilienz; Gewaltfreie Kommunikation; Wertschätzendes Führen; Gesundheit und Führung, Teamentwicklung; Lehren & Lernen, Methodeneinsatz in der Lehre und Umgang mit Diversität im Lehralltag
Veröffentlichungen (Auswahl):
- „Familiengerichtliche Verfahren als lebensverändernde Krise für Kinder und Jugendliche: Aktuelle Problemfelder und Handlungsbedarfe“ (J.-L. Dörr/S. Jakob). Erschienen in: Jakob/Obitz/Ladberg (Hrsg.): Solidarisches Handeln in krisenhaften Zeiten. Barbara Budrich 2025 (Artikel)
- „Jugend zwischen Familie und Internat. Eine biografie-rekonstruktive Studie zur Bedeutung von Anerkennung für die Identitätsentwicklung im Jugendalter“ Dissertation JLU Gießen. Geburtsname Rühle. 2017 (Monografie)
- „Adoleszenz und Medien: Die Rolle des Internets im Prozess der Identitätsentwicklung Jugendlicher“ Diplom Verlag 2015 (Monografie/urspr. BA-Thesis 2009)
- „Ganztagsschule und demografischer Wandel im Bildungsprozess“ (J.-L.Rühle/L.Dill). Erschienen in Maschke/Schulz-Gade/Stecher (Hrsg.): Jahrbuch Ganztagsschule 2014: Inklusion. Der pädagogische Umgang mit Heterogenität. Debus/Wochenschau Verlag 2014 (Artikel)